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15. Mai 2026

Große Brandenburger Regatta 2026: KUK Schwerin sammelt Wettkampfhärte im Kanurennsport

Bei der Großen Brandenburger Regatta 2026 war der KUK Schwerin mit sechs Sportlerinnen und Sportlern am Start. Das Wochenende in Brandenburg diente bewusst als Vorbereitungswettkampf für die Norddeutschen Meisterschaften – und zeigte schnell: Im Kanurennsport wartet im Rennkajak eine andere Liga.

Rennkajak-Regatta als Standortbestimmung: starke Felder, hohe Leistungsdichte

Die Regatta war geprägt von starken Teilnehmerfeldern, einer hohen Leistungsdichte und Rennen, in denen kaum Platz für Fehler blieb. Genau das machte den Wettkampf für uns so wertvoll: als Standortbestimmung im Kanurennsport unter realem Druck – mit klaren Erkenntnissen, was im Training in den kommenden Wochen noch geschärft werden muss.

Merle Wendt setzt das Ausrufezeichen im Rennkajak (K1 500 m)

Aus Schweriner Sicht setzte Merle Wendt das sportliche Highlight. Im Rennkajak (K1) über 500 Meter kam sie zeitgleich mit Kopka ins Ziel.

Zunächst wurde Merle als Zweite angekündigt. Nach einem Widerspruch/Protest wurde das Ergebnis jedoch korrigiert – und sie wurde anschließend auch offiziell als Erste geführt. Ein starkes Signal und ein echter Motivationsschub für die nächsten Wochen.

Sechs Athletinnen und Athleten für den KUK Schwerin: wertvolle Erkenntnisse

Neben Merle waren außerdem Karl Schützka (Kanuteam MV), Linus Wendt, Marten Popp, Levente Varga und Norbert Varga (ich) für den KUK Schwerin am Start.

Für uns fünf ging es diesmal leider nicht in den Endlauf. Trotzdem war der Wettkampf als Vorbereitung absolut sinnvoll: Die Rennen haben klar gezeigt, wo wir aktuell stehen und welche Stellschrauben jetzt im Training Priorität haben.

Wichtig: Die Ergebnisse werden für jede Sportlerin und jeden Sportler fachgerecht ausgewertet – mit Blick auf Startphase, Rhythmus, Renneinteilung und die entscheidenden Meter im Mittelteil und Endspurt. Genau daraus entstehen die konkreten Trainingsaufgaben.

KanuTechnik-Testboote im Kanurennsport: Rennkajak-Modelle fleißig ausprobiert

Ein besonderes Extra am Wochenende: Die KanuTechnik-Boote wurden vor Ort richtig fleißig ausprobiert – und ich selbst bin sogar damit im Rennen an den Start gegangen.

Als Testboote hatten wir dabei:

  • Regata Corsa M (Rennkajak)
  • Regata Corsa L (Rennkajak)
  • SUBKayak D42 (Rennkajak)
  • SUBKayak Natrix XL (Rennkajak)
  • Plastex Bullet Transom (Rennkanu)

Gerade bei einer Regatta mit hoher Leistungsdichte ist es extrem spannend zu sehen, wie sich unterschiedliche Setups im echten Rennumfeld anfühlen – nicht nur im Training.

Fazit: Erfahrung unter Druck, klare Aufgaben, nächster Schritt Richtung Norddeutsche Meisterschaften

Unterm Strich nimmt das Team aus Schwerin vor allem eines mit: Erfahrung unter Wettkampfdruck, klare Trainingsaufgaben für die kommenden Wochen und die Motivation, bei den Norddeutschen Meisterschaften den nächsten Schritt nach vorn zu machen.

Brandenburg war damit genau das, was es sein sollte: ein harter, ehrlicher Test – und ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur nächsten Leistungsstufe im Kanurennsport.

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